Hand care is serious business!

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Eingerissene Handflächen sind eine schmerzhafte Begleiterscheinung des Trainings, mit der sich Turner, Weightlifter und auch Crossfitter gar nicht selten herumschlagen müssen. Es kann jedem passieren, egal ob Beginner oder Elite-CrossFitter.
Risse entstehen durch Ablösung der oberen Hautschichten der Handfläche vom darunter liegenden, gut durchbluteten Gewebe. Während man sich an der Stange festhält oder wie bei Kipping-Pullups hin und her schwingt, wird die Haut der Handfläche durch einen zu festen Griff oder zu starke Schwielen eingeklemmt. Durch Reibung und Druck, die bei den Swings entstehen, lösen sich die oberen Hautschichten von den darunter liegenden und bilden eine Tasche, welche sich mit Blut füllt oder aufreißt. Welcher Fall auch eintritt, ihr könnt euch sicher sein, es ist zu spät. Die zerrissene Haut ist eine Verletzung, welche man gut mit der Blase am Fuß eines Marathonläufers vergleichen kann – Es bringt niemanden um, aber versaut euch zumindest das Workout.
Einige Tipps, eingerissene Hände zu verhindern:

 

Get used to it.
Je länger man dabei ist, umso unempfindlicher werden die Hände. Durch Druck und Reibung bilden die Handflächen mit der Zeit widerstandsfähigere, stärkere Hautschichten, welche vor Blasen und Verletzungen schützen.

Take care of your hands.
Benutzt Lotion oder Handcreme. Trockene, rissige Hände reißen leichter während dem Training.
Verhindert die Bildung überschüssiger Hornhaut mit einem Bimsstein und einem Hornhauthobel. Am einfachsten geht es, nachdem man die Hände eingeweicht hat, oder auch in der Dusche. Ihr werdet merken, dass bestimmte Stellen der Haut eine weißliche Farbe annehmen, während andere die übliche Hautfarbe behalten. Nutzt Bimsstein und Hornhauthobel, um die weißlichen Stellen vorsichtig abzutragen. Übertreibt es nicht – entfernt Ihr zu viel, werden eure Hände wieder empfindlicher.

Relax.
Locker zugreifen! Wie und wie fest man die Stange greift, spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Rissen. Natürlich muss man fest genug greifen, um nicht von der Stange zu fallen. Je erfahrener man allerdings wird, umso besser fühlt man, wie fest man zugreifen muss und wann man den Griff lockern kann.

Chalk Up.
Magnesiumcarbonat, oder „Chalk“, wie wir es nennen, kann euch helfen, die Bars sicherer zu greifen. Je sicherer der Grip sich anfühlt, umso weniger müsst ihr euch festklammern, was wiederum die Reibung der Haut vermindert.
Dies ist allerdings ein zweischneidiges Schwert: Zu viel Chalk macht die Bars in Verbindung mit Schweiß sehr rutschig; Chalk in Verbindung mit einer ungünstigen Griffposition begünstigt sogar das Entstehen von Blasen.
Der beste Weg wäre allerdings, so weit es geht auf Chalk zu verzichten. Möglich wird das durch gründliches Händewaschen vor dem Workout: Creme- und Lotionreste auf den Händen hinterlassen schnell einen schmierigen Film auf der Haut.

Sollte es zu spät sein…
Entfernt vorsichtig die gelöste Haut, vorzugsweise mit einer scharfen, desinfizierten Nagelschere. Wascht eure Hände gründlich, um einer Infektion vorzubeugen. Benutzt ein einfaches Desinfektionsmittel, auch eine Lösung aus einer zerstoßenen Ibu-Tablette und Wasser erfüllt diesen Zweck.
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On 4. Januar 2012
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